kritisch-lesen.de

Selbstverständnis

  • Auf kritisch-lesen.de werden Rezensionen zu Büchern und Broschüren veröffentlicht, die aktuelle Diskussionen begleiten und anregen sollen. Damit soll Gegenöffentlichkeit zu herrschenden Positionen unterstützt werden.
  • Die Mitglieder des Redaktionskollektivs verstehen sich als undogmatisch links und wollen in diesem Sinne eingreifen.
  • Alle drei Monate erscheint jeweils am ersten Dienstag eine Online-Ausgabe mit einem inhaltlichen Schwerpunkt. Darüber hinaus finden sich in jeder Ausgabe Besprechungen zu anderen aktuellen Themen.
  • kritisch-lesen.de richtet sich sowohl an Personen, die bereits in einzelne oder verschiedene Diskussionen eingetaucht sind, als auch an jene, die sich Einstiegshilfen in verschiedene Themenfelder erhoffen.
  • Die Redaktion besteht momentan aus 

Soziopolis

Was bietet Soziopolis?

Soziopolis ist ein sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal, das unterschiedliche Weisen, Gesellschaft zu beobachten, präsentiert und miteinander ins Gespräch bringt. Neben Besprechungen der relevanten Neuerscheinungen, Überblicksartikeln, Kommentaren, Essays und Glossen veröffentlicht Soziopolis auch Berichte über Vorträge, Tagungen und Konferenzen. Aktuelle Nachrichten aus den verschiedenen Disziplinen, Stellenausschreibungen und wichtige Personalia ergänzen das Informationsangebot. Soziopolis ist unter der ISSN 2509-5196 bei der Deutschen Nationalbibliothek registriert.

Wer steht dahinter?

Soziopolis ist ein Projekt des Hamburger Instituts für Sozialforschung in Kooperation mit H-Soz-Kult unter dem Dach des Vereins Clio-Online e.V. Die Zentralredaktion ist am Hamburger Institut für Sozialforschung angesiedelt und wird durch einen Kreis von etwa vierzig ehrenamtlichen Fachredakteurinnen und Fachredakteuren unterstützt. Im Hintergrund stehen der wissenschaftliche Beirat sowie ein internationales Netzwerk aus verschiedenen Kooperationspartnern. Die Aufgabe der Fachredaktion besteht darin, für jeweils einen bestimmten thematischen Bereich Beiträge einzuwerben und fachlich zu begutachten. Die Zentralredaktion kümmert sich um organisatorische und rechtliche Belange sowie um die sprachlich-formale Textredaktion.

Swiss Policy Research

Swiss Policy Research (SPR) ist ein Forschungs- und Infor­ma­tions­projekt zu geo­po­li­tischer Pro­pa­ganda in Schweizer Medien.

Sämtliche Studien und Bei­träge wurden von einer po­li­tisch und pu­bli­zis­tisch un­ab­hän­gigen For­schungs­gruppe ohne Beauf­tra­gung oder Fremd­finan­zierung er­­stellt.

Das Forschungsprojekt wurde 2016 lanciert und zählt inzwischen zu den bekanntesten Publi­ka­tionen auf diesem Gebiet.

NachDenkSeiten

Das Informationsangebot der NachDenkSeiten ist kostenlos und werbefrei. Es wird ausschließlich durch Kleinspenden finanziert. Das sichert deren Unabhängigkeit.

Ihr Markenzeichen: Sie lassen sich nichts vormachen.

Es gibt einen Modebegriff, der häufig verwendet wird, wenn sich Einrichtungen, Medien oder Personen vorstellen: Alleinstellungsmerkmal. Was ist das Besondere an den NachDenkSeiten? Sie lassen sich nichts vormachen, jedenfalls versuchen sie das. Ich will zwei Beispiele nennen:

Es gibt in den etablierten deutschen Medien durchaus kritische Personen. Sie sehen zum Beispiel den jetzigen US-Präsidenten Trump sehr kritisch. Sie merken jedoch nicht, dass ihre Gegnerschaft zu Trump häufig in eine Verklärung seiner Vorgänger ausartet. Sie bewundern das liberale US-Amerika mit Clinton, Hillary Clinton, Obama usw., ohne ernsthaft zu hinterfragen. Und sogar George W. Bush erscheint im Spiegelbild des tumben Trump noch als positiv erträglich. Ihre Kriege all überall auf der Welt sind quasi vergessen.

Diesen Schritt haben die NachDenkSeiten nie mitgemacht. Sie haben den Kriegsherrn und Nutzer tödlicher Drohnen, Obama, kritisch begleitet, sie weisen auf den Zynismus der Hillary Clinton hin, deutlich sichtbar, als sie vom Tod Gaddafis erfährt. Sie machen bei der Analyse des Imperiums USA nicht bei Trump halt. Sie machen aber auch nicht die Bewunderung jener für Trump mit, die glauben, er sei ein Garant der Verständigung zwischen dem Westen und Russland.

Ein anderes Beispiel: Sie haben die Verteufelung Putins nicht mitgemacht, die heute selbst in Kreisen gängig ist, die sich als kritisch, fortschrittlich und links empfinden.

Ein Beispiel aus der Innenpolitik: Dass es uns allen gut gehe, behaupten auch Menschen, die sich sonst zur kritischen Seite des Bürgertums zählen. Die NachDenkSeiten-Macher haben diese gängige Einschätzung nicht mitgemacht. Zu vielen Menschen geht es miserabel.

Sie fragen zweimal nach. Mindestens. Und sie beschreiben, wie wir manipuliert werden, sie analysieren die Methoden und Strategien der Meinungsmache. So helfen sie den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern, hinter die Kulissen zu schauen. Nur deshalb betrachten viele ihre Texte als Augenöffner.

Meine Landwirtschaft

Meine Landwirtschaft ist ein breiter, gesellschaftlicher Zusammenschluss von 50 Organisationen. Wir sind aktiv in der Landwirtschaft, dem Lebensmittelhandwerk oder der Imkerei. Wir setzen uns ein für Umwelt-, Natur-, und Tierschutz. Wir legen wert darauf, wo unser Essen herkommt und leben die globale Solidarität. Seit 2010 streiten wir gemeinsam für eine Agrar- und Ernährungswende. Denn wir brauchen eine bäuerliche und ökologischere, also eine sozial gerechte, tier- und umweltfreundliche Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion – in Deutschland und weltweit.

Meine Landwirtschaft ist eine Stimme der Bewegung für eine bessere Agrarpolitik: Wir informieren über Themen rund um gute Landwirtschaft und gutes Essen und fördern den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kongressen und Diskussionsveranstaltungen setzen wir politische Zeichen in der Stadt und auf dem Land. Bei der Wir haben Agrarindustrie satt!-Demo, die wir 2011 inititiiert haben, gehen alljährlich im Januar zum Auftakt der Grünen Woche Zehntausende in Berlin auf die Straße, um für eine zukunftsfähige Politik zu demonstrieren.

Die Kampagne Meine Landwirtschaft ist ein Projekt des Forum Umwelt & Entwicklung unter der Rechtsträgerschaft des Deutschen Naturschutzrings. Die beiden Organisationen sind Teil des breiten Netzwerks an Unterstützer*innen und Förder*innen.

Krautreporter

Was ist Krautreporter?

Krautreporter ist ein unabhängiges, werbefreies Magazin in Berlin. Deren Mission: Helfen den Mitgliedern, die Zusammenhänge des aktuellen Geschehens in Politik und Gesellschaft besser zu verstehen.

Dazu setzen sie drei Strategien ein:

  1. Sie arbeiten mit ihren Mitgliedern auf Augenhöhe zusammen.
  2. Sie erklären komplexe Zusammenhänge in einer Sprache, die jeder versteht.
  3. Sie berichten als individuelle Persönlichkeiten mit einer jeweils eigenen Haltung, die sie transparent machen.

Krautreporter ist ausschließlich von seinen Mitgliedern finanziert und wird von der Krautreporter-Genossenschaft getragen. Die KR-Redaktion zeichnet ein besonders vertrauensvolles Verhältnis zu deren Mitgliedern aus. Sie erzählen die Geschichten hinter den Nachrichten – mit Ruhe, Sorgfalt und Zeit für gründliche Recherche.