Es muss sich etwas ändern

Ein Blick in die Zeitung … in den Nachrichten … im Internet! Die Schlagzeilen überschlagen sich. Eine Topmeldung nach der anderen. Die gute alte Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Allenthalben wird der Wandel und der Aufbruch in eine neue Zeit prophezeit. Nur es passiert halt nicht wirklich etwas. Es folgen keine Taten auf die Worte. Alles wird bis ins Unendliche ausdiskutiert und zerredet. Am Schluss kommen dann mikroskopisch kleine Resultate heraus, die nicht im Entferntesten an das heranreichen was wirklich nötig wäre.

Aus dieser Erkenntnis heraus, bin ich der Meinung, dass die Veränderungen und Aktionen von unten, aus der Basis, kommen müssen. Jeder von uns muss für sich und sein Umfeld schauen und prüfen, wo etwas verändert und besser gemacht werden kann. Und wenn es Dinge gibt, die besser gemacht werden können und wo es Veränderungen bedarf, muss man anfangen dies umzusetzen. Dies ist meiner Meinung nach unser Auftrag.

Ich für meinen Teil möchte damit beginnen, eine neue Form und Struktur des gemeinsamen Miteinanders zu erproben, bei dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht. Einen Weg zu finden, bei dem gemeinschaftlich definiert wird, wie ein solches Gemeinwohl aussehen könnte und welche Maßnahmen es bedarf, um dorthin zu kommen und nachhaltig dort zu bleiben. Es wird sicher nicht genügen, einmal zu definieren was wie sein soll. Dieses Ziel erfordert einen laufenden Validierungsprozess und eine Organisationsstruktur, welche sicherstellt, dass alle wichtigen Aspekte und Interessen ausreichend berücksichtigt werden.

In einem ersten Schritt möchte ich die Werkzeuge und Elemente der Soziokratie 3.0 daraufhin überprüfen, in wie weit sie bei diesem Vorhaben nützlich sind und eventuell eine entsprechende Organisationsstruktur ermöglichen. So dass anschließend die Prozesse zur Erreichung des Gemeinwohls darauf aufbauen können.