NachDenkSeiten

NachDenkSeiten

Das Informationsangebot der NachDenkSeiten ist kostenlos und werbefrei. Es wird ausschließlich durch Kleinspenden finanziert. Das sichert deren Unabhängigkeit.

Ihr Markenzeichen: Sie lassen sich nichts vormachen.

Es gibt einen Modebegriff, der häufig verwendet wird, wenn sich Einrichtungen, Medien oder Personen vorstellen: Alleinstellungsmerkmal. Was ist das Besondere an den NachDenkSeiten? Sie lassen sich nichts vormachen, jedenfalls versuchen sie das. Ich will zwei Beispiele nennen:

Es gibt in den etablierten deutschen Medien durchaus kritische Personen. Sie sehen zum Beispiel den jetzigen US-Präsidenten Trump sehr kritisch. Sie merken jedoch nicht, dass ihre Gegnerschaft zu Trump häufig in eine Verklärung seiner Vorgänger ausartet. Sie bewundern das liberale US-Amerika mit Clinton, Hillary Clinton, Obama usw., ohne ernsthaft zu hinterfragen. Und sogar George W. Bush erscheint im Spiegelbild des tumben Trump noch als positiv erträglich. Ihre Kriege all überall auf der Welt sind quasi vergessen.

Diesen Schritt haben die NachDenkSeiten nie mitgemacht. Sie haben den Kriegsherrn und Nutzer tödlicher Drohnen, Obama, kritisch begleitet, sie weisen auf den Zynismus der Hillary Clinton hin, deutlich sichtbar, als sie vom Tod Gaddafis erfährt. Sie machen bei der Analyse des Imperiums USA nicht bei Trump halt. Sie machen aber auch nicht die Bewunderung jener für Trump mit, die glauben, er sei ein Garant der Verständigung zwischen dem Westen und Russland.

Ein anderes Beispiel: Sie haben die Verteufelung Putins nicht mitgemacht, die heute selbst in Kreisen gängig ist, die sich als kritisch, fortschrittlich und links empfinden.

Ein Beispiel aus der Innenpolitik: Dass es uns allen gut gehe, behaupten auch Menschen, die sich sonst zur kritischen Seite des Bürgertums zählen. Die NachDenkSeiten-Macher haben diese gängige Einschätzung nicht mitgemacht. Zu vielen Menschen geht es miserabel.

Sie fragen zweimal nach. Mindestens. Und sie beschreiben, wie wir manipuliert werden, sie analysieren die Methoden und Strategien der Meinungsmache. So helfen sie den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern, hinter die Kulissen zu schauen. Nur deshalb betrachten viele ihre Texte als Augenöffner.

Meine Landwirtschaft

Meine Landwirtschaft

Meine Landwirtschaft ist ein breiter, gesellschaftlicher Zusammenschluss von 50 Organisationen. Wir sind aktiv in der Landwirtschaft, dem Lebensmittelhandwerk oder der Imkerei. Wir setzen uns ein für Umwelt-, Natur-, und Tierschutz. Wir legen wert darauf, wo unser Essen herkommt und leben die globale Solidarität. Seit 2010 streiten wir gemeinsam für eine Agrar- und Ernährungswende. Denn wir brauchen eine bäuerliche und ökologischere, also eine sozial gerechte, tier- und umweltfreundliche Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion – in Deutschland und weltweit.

Meine Landwirtschaft ist eine Stimme der Bewegung für eine bessere Agrarpolitik: Wir informieren über Themen rund um gute Landwirtschaft und gutes Essen und fördern den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kongressen und Diskussionsveranstaltungen setzen wir politische Zeichen in der Stadt und auf dem Land. Bei der Wir haben Agrarindustrie satt!-Demo, die wir 2011 inititiiert haben, gehen alljährlich im Januar zum Auftakt der Grünen Woche Zehntausende in Berlin auf die Straße, um für eine zukunftsfähige Politik zu demonstrieren.

Die Kampagne Meine Landwirtschaft ist ein Projekt des Forum Umwelt & Entwicklung unter der Rechtsträgerschaft des Deutschen Naturschutzrings. Die beiden Organisationen sind Teil des breiten Netzwerks an Unterstützer*innen und Förder*innen.

KenFM

KenFM

KenFM ist ein freies Presseportal, eine Nachrichtenplattform, die bewusst das Internet als einziges Verbreitungsmedium nutzt und damit im gesamten deutschsprachigen Raum „empfangen“ werden kann. Darüber hinaus agiert KenFM zunehmend im internationalen Rahmen: Die Beiträge werden bereits in verschiedene Sprachen übersetzt, englischsprachige Interviews finden in der Rubrik „KenFM-International“ ihren Platz.

KenFM ist userfinanziert und somit auf die finanzielle Unterstützung der Community angewiesen.

KenFM ist ein medialer Mülltrenner und bietet seinen Zuhörern, Zuschauern und Lesern neben tagesaktuellen Interviews, eigenen politischen Statements und der Veröffentlichung von Beiträgen zahlreicher Gastautoren, aufwendig produzierte Spezialsendungen. Darunter ist seit 2015 ein Gesprächsformat, das die klassische politische Talkshow des deutschen Fernsehens durch innovative Ergänzungen abzulösen, zumindest aber wesentlich zu erweitern vermag: „Positionen – Politik verstehen“. Das Format trägt die Zielsetzung bereits im Namen. Das Verstehen politischer Prozesse steht stets im Fokus der Debatte. Keine Aneinanderreihung verkürzter Statements zum Zwecke der Platzierung marketingorientierter oder parteipolitischer Inhalte. Zuschauer werden stattdessen eingeladen, komplexe Ereignisse mit Hilfe der Kompetenz und Erfahrung der Gäste in einen verständlichen umfassenden Zusammenhang einzuordnen.

So ist es bei KenFM generell eine Selbstverständlichkeit, dass Gesprächsteilnehmer, Interviewpartner und Gastautoren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und dem ganz normalen Leben in aller Ausführlichkeit zu Wort kommen, um ihre Perspektive zu speziellen Geschehnissen dem Publikum entsprechend nachvollziehbar darlegen zu können.

Das kritische Nachfragen gehört dabei ebenso wie das Zuhören zum Standardwerkzeug des investigativen Journalisten. So findet sich die grundlegende Definition der Arbeit von KenFM auch im berühmten Zitat des geistigen (Vor)Denkers und Autoren George Orwell wieder:

„Journalismus heißt etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations.“

Krautreporter

Krautreporter

Was ist Krautreporter?

Krautreporter ist ein unabhängiges, werbefreies Magazin in Berlin. Deren Mission: Helfen den Mitgliedern, die Zusammenhänge des aktuellen Geschehens in Politik und Gesellschaft besser zu verstehen.

Dazu setzen sie drei Strategien ein:

  1. Sie arbeiten mit ihren Mitgliedern auf Augenhöhe zusammen.
  2. Sie erklären komplexe Zusammenhänge in einer Sprache, die jeder versteht.
  3. Sie berichten als individuelle Persönlichkeiten mit einer jeweils eigenen Haltung, die sie transparent machen.

Krautreporter ist ausschließlich von seinen Mitgliedern finanziert und wird von der Krautreporter-Genossenschaft getragen. Die KR-Redaktion zeichnet ein besonders vertrauensvolles Verhältnis zu deren Mitgliedern aus. Sie erzählen die Geschichten hinter den Nachrichten – mit Ruhe, Sorgfalt und Zeit für gründliche Recherche.

Exportüberschüsse gehen zurück

Exportüberschüsse gehen zurück

Deutschland ist eine Exportnation! Dies gilt für fast alle wirtschaftlichen Bereiche. So auch für den Strom.

2019 sind diese Exporte von Strom ins Ausland jedoch gesunken. Es gab den niedrigsten Überschuss seit 6 Jahren. Die Bundesnetzagentur gab folgende Kennzahlen bekannt:

  • Nettostromproduktion in Deutschland für 2019 belief sich auf 607.000 Gigawattstunden
  • Export von Strom für 2019 betrug rund 57.000 Gigawattstunden
  • Export von Strom für 2018 betrug rund 73.000 Gigawattstunden
    Dies entspricht in etwa einem Rückgang der Exporte um ca. 22 Prozent. Auf der Importseite nahmen die Zahlen zu. Um 21 Prozent stieg der Import von Strom nach Deutschland für das Jahr 2019 auf nunmehr 23.000 Gigawattstunden. Der Exportüberschuss sank dadurch auf 34.000 Gigawattstunden. Was einem Rückgang um gut 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.

Der Rückgang zeigte sich auch in den monitären Zahlen. Der Überschuss war mit 1,1 Milliarden Euro nur noch halb so hoch wie im Jahre 2018.

Der Hauptabnehmer für Strom aus Deutschland ist Österreich. Circa ein Drittel der überschüssigen Strommengen fließt zu unserem Nachbarland an den Alpen. Stromüberschüsse, die aus Deutschland exportiert werden gibt es bereits seit 2003.

Dadurch dass unser Strom meist aus subventionierten Kohlekraftwerken stammt, war er für ausländische Abnehmer meist günstiger als deren inländische Stromproduktion (meist Gaskraftwerke oder alternative konventionelle Stromquellen). In 2018 sind die Preise für den Kohlestrom aber stark gestiegen und damit wurden die Exporte plötzlich teurer als der eigenproduzierte Strom. Auch ein gesunkener Gaspreis trug seinen Beitrag dazu bei.